Konzept und realisation:
Martin und Max Gansberger in zusammenarbeit mit der Kleinen Zeitung und der Neuen Galerie Graz
Ausstellung:
Im Studio der Neuen Galerie, Graz 2004
Objekt im öffentlichen Raum
ein Medien-Kunst Projekt
Dieses Projekt startete mit einem Inserat in der Kleinen Zeitung (Steiermark / Kärnten) indem die Leser aufgefordert wurden an einem Kunstprojekt teilzunehmen. Die Aufgabe war es einen Origami Frosch aus einem ausgewählten Zeitungsartikel zu falten und diese an die Neue Galerie in Graz zu schicken.
In den nächsten Wochen gelangen über 400 Briefe mit ca 600 Fröschen in der Galerie ein. Diese wurden von uns nummeriert, analysiert und in der Ausstellung positioniert. Die Besucher der Ausstellung konnten sich auch noch vor Ort am Falten beteiligen und am ende tümelten sich 998 Frösche im Studio der Neuen Galerie. Nach dieser Ausstellung wurde die Objekte wieder in Briefkuverts einsortiert und mit einem Kleinen Geschenk an die jeweiligen Künstler zurückgesand.
Mit diesem Projekt wollten wir den Begriff "Kunstwerk" untersuchen und stellten folgende fragen: Muss ein Kunstwerk von einem/einer KünstlerIn gemacht werden? Wer definiert, was Kunst ist und was nicht?
Künstler wie Joseph Beuys, Erwin Wurm und viele mehr haben die Betrachter in ihre Arbeiten eingebunden. Joseph Beuys ging so weit und behauptete, dass jede Person (vom Kleinkind bis zum Greis) ein Künstler ist bzw. sein kann.
Aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung wurde durch wenige Handgriffe ein nettes dreidimensionales Objekt. "Terrorfrog"
Bei diesem Vorgang wird der Inhalt des Berichts so weit zerstört, dass außer den Namen „Terrorfrosch“ nicht mehrviel vom Inhalt übrig bleibt. Durch diese simple Transformation 2d - 3d – 2d werden Inhalte verändert, Informationen zerstört und neue Assoziationen hervorgerufen.
|


|