IMMER WIEDER
Ausstellungsplanung und Realisation
AUFTRAGGEBER: Jahresmuseum Kunsthaus Mürzzuschlag
ORT / ZEIT: Mürzzuschlag 2006
Leitung: Hans Kupelwieser, Nicole Pruckermeyr, Martin Gansberger
Team: Institut für Zeitgenössische Kunst, Studentinnen der TU Graz
Die Ausstellungsräumlichkeit des Kunsthauses Mürzzuschlag wird mit einer standardisierten Wohnung, Fragmenten und formgebenden Elementen eines Fertigteilhauses besetzt. Diese handelsübliche, sich wiederholende „Standardwohnung“ wird bestückt von den Hauptakteuren dieser Gesamtinstallation:
handelsübliches, modifiziertes Mobiliar.
Einrichtungsgegenstände werden so verändert, dass sie sich selbst in einer ständigen Wiederholung dekonstruieren und wieder auferstehen lassen.
Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen, bzw. der Lehrwerkstätte von Mürzzuschlag, sollen pneumatisch betriebene Einrichtungsgegenstände entstehen, die ihren eigenen Kreislauf durchleben können. Die neuen Innenräume der „Standardwohnung“ werden mit diesen modifizierten Einrichtungsgegenständen, die in Gruppenarbeiten entwickelt werden, bespielt. Jede Gruppe (bis zu max. 6 Personen) entwickelt einen Beitrag zu sich Aufbauendem und wieder Zerstörendem. Die Gesamtstruktur entwickelt sich durch die einzelnen Gruppen-Beiträge zu einer Wohnsituation, die aber wiederum durch sich selbst lebt. Es setzt eine Verselbständigung des Mobiliars ein. Die bis dato statische Umgebung geht auf unsere Wünsche ein und wird eine „Dienerin des Menschen“.
Diese Wohn-Maschine denkt jedoch nicht daran beherrscht zu werden, sondern zelebriert ihren eigenen Kreislauf.
Institut für zeitgenössische Kunst