Nach der Idee Dr. Fialas wurde über drei Jahre eine funktionale multimediale Ausstellungsarchitektur für einen definiert begrenzten Raum erarbeitet. Als Besonderheit dieses Projektes gilt sicherlich die abgestimmte inhaltliche Konzeption, die parallel zur technischen Planung, ausgearbeitet wurde. Technische Detailplanung und Realisation unterlagen dabei einer Entwicklung, die sich an den praktischen Vorgaben des Auftraggebers orientierte. So sollten alle „Paneel“ –Module autark sein sowie eine simple Montagemöglichkeit aufweisen. Technische Details, wie Videoterminals, Hands-on Modelle oder die Montage der Objekte stellten eine besondere Herausforderung dar, da sie sich symbiotisch in die Ausstellungsarchitektur einfügten. Der variable Gebrauch der einzelnen Ebenen: Lichtebene, Objektebene, Grafikebene, Frontebene ermöglichte eine gezielte Gestaltung der jeweiligen Themen und die technischen Detaillösungen wurden so homogen wie möglich umgesetzt.
Die Formung des Gesamteindruckes, und die Transformation des Themas zu einem Stück Kulturgeschichte wurden in der Gestaltung berücksichtigt
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