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ENDLOSFIGUR 1| 2| 4| 5

Ein 3D - System in xyz Richtung
Werkreihe (5 teilig)
Graz / 2006
Martin Gansberger

Durch das wiederholen vom 90° Winkel wird in bestimmten Schemen eine Endlosfigur erzeugt. Es windet sich einmal oder mehrmals in positive, und einmal oder mehrmals in negative X, Y und Z Richtung. Sie treffen sich wieder in ein und demselben Punkt. Der Schatten soll die räumliche Komplexität verstärken und die Struktur ins flächige übersetzen. Von der flächigen Animation zur räumlichen Form und wieder in die Fläche.

Durch die Materialität (Metallformrohren 35X35mm) bekommen die Skulpturen Schwere und werden dem Prozess des Zerfalles ausgesetzt. Rost, Verformungen ect. sind erwünscht und formen die Skulptur zufällig. Dieses Band kann sich durch die vielen Knoten und seinem Eigengewicht nicht gegen die Erdanziehung halten, das Material, der Knoten gibt nach einiger Zeit nach, und das System bricht zusammen. Die Selbstzerstörung und die Verformung des Endlosen soll hier thematisiert werden.

Figur 1: 50 xyz
Dieses Objekt aus der Reihe xyz Endlosfiguren ist das einfachste Endlosband in dieser Serie. Es windet sich einmal positiv und einmal negativ in X, Y und Z Richtung. Sie treffen sich wieder in ein und demselben Punkt. an diesem Objekt ist das System am leichtesten ablesbar. Ein raumbeschreibender Würfel entsteht, und stellt man die Figur in eine Raumecke so erzeugt die Figur ein Kippbild. Vom Richtigen Blickpunkt betrachtet kann der imaginäre Würfel vorstehen oder zurückspringen.

Figur 2: 20 | 40 xyz
Zwei verschiedene Längen winden sich abwechselnd, rechtwinkelig durch den Raum. xyz muss zweimal in positive und negative Richtung wiederholt werden um sich zu einem Endlosband zu formen. Bei dieser Figur ist der Unterschied zwischen Grundriss und Ansicht am deutlichsten.

Figur 4: 20 | 30 | 40 |50 xyz
Vier verschiedene Längen winden sich durch den rechtwinkeligen Raum. Diese Struktur benötigt eine viermalige Wiederholung in positive und negative Richtung um sich am Ende wieder zu schließen. Bei dieser Größe ist eine Zersetzung möglich. Die Knoten werden im Laufe der Zeit überbeansprucht und das Endlosband wird sich in mehrere Einzelteile zersetzen. Wenn man sich die Knoten genau ansieht kann man schon kleine Haarrisse entdecken. Sie werden im laufe der Ausstellung sicherlich verstärkt auftreten.

Figur 5: 10 | 20 | 30 | 40 | 50 xyz
Fünf verschiedene Längen winden sich durch den rechtwinkeligen Raum. Diese Struktur benötigt eine fünfmalige Wiederholung in positiver und negativer Richtung um sich am Ende wieder zu schließen. Wie bei der Figur 4 wird sich auch diese Struktur im Lauf der Zeit zersetzen. Die Komplexität der Figur lässt sich in flächigen Zeichnungen nicht mehr fassen, umso schöner ist der flächige Schatten der Struktur.




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