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BAUMHAUS ENDLOSBAND

AUFTRAGGEBER: Kulturhauptstadt 2003 ORT / ZEIT: am Holzweg, Rosenhain, Graz / 2003 LEITUNG: Martin Gansberger TEAM: Institut für zeitgenössische Kunst, Verein Wir., Charlyl Wirnsberger, Nina Wirnsberger, Max Gansberger, Christian Gansberger, Jürgen Ulrich ...

Dieses Baumhaus muss man sich so vorstellen:
Die Faltung einer 2 dimensionalen Fläche zu
einem 3 dimensionalen, raumbildenden Element.
Ein Band wird durch eine Baumgruppe ge-spannt. Am Boden beginnend, faltet sich die Fläche langsam, treppenartig nach oben.
Dadurch kommt es zur Bildung verschiedenster Ebenen, bis hin zur Hauptebene in einer Höhe von 7 Metern. Diese Hauptebene wird durch einen Bandknoten definiert, und bietet dadurch einen „Boden, Wände und ein Dach“.
In diesem Raum mit der Größe von 16 Quadratmetern gibt es Ausblicke, Öffnungen und abgeschlossene Bereiche.
Das Band faltet sich danach wiederum zum Boden, und wird zugleich zum Handlauf und zur Liege.
Das Band, als Holzsteg aus unbehandelter Lärche gebaut wird mit Stahlseilen in der Baumgruppe flexibel befestigt. Alle Verbindungen sind beweglich, wodurch sich das Baumhaus sicher mit den Bäumen bewegt. Dabei wurde auch beachtet, dass die Bäume nicht verletzt werden.



baumhaus